Allgemeine Standardbeschreibung der Schwarzbrust-Mutation

Bei der Schwarzbrustmutation handelt es sich um eine Mutation, bei der sich
alle Zeichnungsmerkmale gegenüber dem mormal gezeichneten Zebrafinken verändert
haben.
1,0 Schwarzbrust
Der Schnabelstrich ist ausgeprägter. Die Tränenstriche fehlen dagegen
völlig. Andeutungen oder kleine Reste von Tränenstrichen sind fehlerhaft
und werden mit Abzügen belegt, bis hin zur Disqualifikation des Vogels.
Die Wangenflecke sind intensiv, aber nicht mehr scharf abgegrenzt. Sie laufen
nach oben und hinten stark aus und können auf dem Kopf zusammenlaufen.
Die Zebrazeichnung fehlt völlig und hat einen stark verbreiterten Brustband
Platz gemacht. Dieses läuft bis fast unter den Schnabel.
Die Flanken zeigen eine stark ovale bis längliche weiße Zeichnung.
Dies darf jedoch nicht mehr als die Hälfte der Flanke aufhellen. Eine Tupfenform
muss erkennbar sein. Die Flanke ist dadurch zum Bauch hin nicht mehr scharf
abgegrenzt. Die seitliche dunkle Zeichnung in Höhe des Bürzels fehlt.
Der Bürzel, die Unterschwanzfedern und die Oberschwanzdecken sind beige
bis weiß. Letztere zeigen, je nach Grundfarbe eine dunkelgraue bis beige
Längszeichnung in der Mitte der Feder. Die Unterschwanzfedern scheinen
verlängert und füllen den Unterschwanz stark aus.
Die Schwung- und Flügeldeckfedern zeigen ebenfalls eine Zeichnung. Sie
sind braun und weiß gesäumt. Die Säumung der Schwingen ist eine
Schwarzbrustmerkmal und muss bei den Männchen vorhanden sein.
0,1 Schwarzbrust
Bei den Schwarzbrust-Weibchen fehlen die Wangenflecke, die Brust- und die Flankenzeichnung.
Die Brust ist fast bis zum Unterschnabel einfarbig, je nach Grundfarbe grau
bis weiß.
Bein den dunklen Grundfarben ist auch bei den Weibchen ein kleiner heller Fleck
vorhanden, so dass der Unterschnabel hell eingerahmt ist.
Der Bereich der Wangenflecke entspricht der Grundfarbe, kann aber eine Nuance
heller sein.
Der Flankenbereich ist wie der Bauch, beige bis weiß und nicht klar abgegrenzt.
Männchenmerkmale und Tränenstrich dürfen nicht vorhanden sein.
Im Brust- und Kehlbereich können sich bei den Weibchen ganz leichte Schatten
zeigen. Weibchen mit sauberer Brust und Wangenfarbe, passend zur Grundfarbe,
sind vorzuziehen.
Quelle: AZ-AEZ-DKB Exoten-Standard
mit freundlicher Genehmigung der AZ