Allgemeine Standardbeschteibung der Hellbrust(Isabell)-Mutation
Die Hellbrustmutation bewirkt eine starke Reduktion der grauen bzw. braunen
Eumelanine in der Körper- und Zeichnungsfarbe. Bei der Farbe der Tränen-
und Schnabelstriche sowie der Brustzeichnung des Männchens ist die Redukrion
im Idealfall so stark, dass diese Zeichnungsmerkmale nicht mehr sichtbar sind.
Die Farbe der Wangenflecke und Flanken entspricht dagegen, auch in der Intensität,
der jeweiligen Grundfarbe, da die Phäomelanine von dieser Mutation nicht
beeinflusst werden.
Zuchtziel ist daher eine möglichst helle, jedoch keinenfalls wolkige Körperfarbe,
ein völliger (optischer) Wegfall der Schnabel- und Tränenstriche sowie
bei den Männchen der Brustzeichnung (Brustband und Zebrazeichnung) und
eine möglichst dunkle , der Grundfarbe entsprechende Wangen- und Flankenfarbe.
Der dadurch entstehende Kontrast bewirkt den Reiz dieser Mutation.
Insbesonder das Vorhandensein von Schnabel- und Tränenstrich sowie bei
den Männchen das Brustband und die Zebrazeichnung werden, je nach Intensität,
mit Abzug belegt, bis hin zur Disqualifikation des Vogels. Gleiches gilt bei
bräunlichen Eumelanineinlagerungen in der Graureihe und gräuliche
in der Braunreihe.
Quelle: AZ-AEZ-DKB Exoten-Standard
mit freundlicher Genehmigung der AZ